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AusverkauftAnbieter:MaiMedMaiMed MyClean DUO Flowpack 50 Blatt | Packung (50 Stück)
Stückpreis: 0,085 €0,072 € / StückNormaler Preis 4,24 € 3,62 €Verkaufspreis 4,24 € 3,62 € Normaler PreisStückpreis 0,00 € pro4,24 € 3,62 €zzgl. Versand
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AusverkauftAnbieter:MaiMedMaiMed MyClean Wipes soft XXL Desitücher, Refill 70 Blatt,ungetränkt, 28x30cm | Packung (70 Blätter)
Stückpreis: 0,080 €0,068 € / StückNormaler Preis 5,59 € 4,78 €Verkaufspreis 5,59 € 4,78 € Normaler PreisStückpreis 0,00 € pro5,59 € 4,78 €zzgl. Versand
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Anbieter:MaiMedMaiMed MyClean Wipes premium Desitücher
Stückpreis: 0,046 €0,039 € / StückNormaler Preis ab 6,40 € ab 5,47 €Verkaufspreis ab 6,40 € ab 5,47 € Normaler PreisStückpreis 0,00 € pro6,40 € 5,47 €zzgl. Versand
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Anbieter:Dr. SchumacherDr. Schumacher DESCO WIPES EIMER KLEIN
Normaler Preis 35,09 € 29,99 €Verkaufspreis 35,09 € 29,99 € Normaler PreisStückpreis 0,00 € pro35,09 € 29,99 €zzgl. Versand
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Anbieter:Kimberly-Clark GmbHKimtech® Wettask™ DS Wischtücher - Kleinrollen / Weiß - 12 Refills x 55 Sheets | Karton (12 Rollen)
Stückpreis: 1,55 €1,33 € / StückNormaler Preis 85,42 € 73,01 €Verkaufspreis 85,42 € 73,01 € Normaler PreisStückpreis 0,00 € pro85,42 € 73,01 €zzgl. Versand
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Desinfektionstücher für Praxis, Pflege und hygienesensible Arbeitsplätze
Ein getränktes Tuch fasst zwei Arbeitsschritte zusammen: Das Mittel wird gleichmäßig aufgetragen und die Fläche zugleich gewischt. Gerade zwischen zwei Behandlungen, beim Wechsel am Pflegebett oder nach der Benutzung eines Messgeräts bleibt oft nur wenig Zeit, und dann zählt, dass die Desinfektion ohne Abmessen, Sprühnebel oder zusätzliche Lappen gelingt. Desinfektionstücher sind deshalb dort verbreitet, wo kleinere Flächen und Geräte regelmäßig und nachvollziehbar aufbereitet werden müssen.
Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen und Rettungsdienste gehören ebenso zu den typischen Anwendern wie Labore, Kosmetikstudios oder Betriebe der Lebensmittelverarbeitung. Welches Tuch passt, hängt davon ab, welche Erreger erfasst werden sollen, wie empfindlich das Material ist und wie viel Zeit für die Einwirkung bleibt. Im Vergleich zu flüssigen Desinfektionsmitteln aus Kanister oder Sprühflasche bieten Tücher vor allem eine genaue Dosierung je Wischvorgang.
Eigenschaften und Vorteile von Desinfektionstüchern
Ob alkoholisch, alkoholfrei oder sauerstoffaktiv, die meisten Tücher folgen demselben Prinzip: ein reißfestes Vlies, das ab Werk mit einer festgelegten Menge Wirkstofflösung getränkt ist. Daraus ergeben sich Gemeinsamkeiten:
- gebrauchsfertig, ohne Ansetzen einer Lösung
- gleichbleibende Tränkmenge je Tuch
- Entnahme einzeln aus Dose, Flowpack oder Spendereimer
- Wiederverschluss, der das Austrocknen verzögert
- Wirkspektrum und Einwirkzeiten vom Hersteller angegeben
- häufig mit Listung bei VAH oder BAuA
Welche Tücher sich eignen, ergibt sich aus der Kombination von Wirkspektrum, Materialverträglichkeit und Einwirkzeit, die der Hersteller für sein Produkt angibt.
Welche Desinfektionstücher passen zu welchem Einsatzbereich?
Für die schnelle Zwischendesinfektion von Untersuchungsliegen, patientennahen Flächen und Geräteoberflächen sind die Schülke mikrozid AF wipes gedacht. Die alkoholischen Tücher trocknen laut Hersteller schnell ab und decken ein breites Spektrum ab, das unter anderem Bakterien einschließlich Tuberkulose-Erregern, Pilze sowie Noro-, Adeno- und Rotaviren umfasst. Erhältlich sind Dose, Jumbo-Dose und Nachfüllpackung.
Wo Alkohol Oberflächen angreifen kann, etwa bei Ultraschallköpfen, Acrylglas, Monitoren oder Smartphones, bieten sich die B. Braun Meliseptol Wipes sensitive an. Sie sind laut Hersteller aldehyd- und aminfrei, parfümfrei und dermatologisch getestet, die Tränkflüssigkeit ist VAH-gelistet. Auf heißen Flächen sollen sie nicht verwendet werden.
Für Bereiche mit erhöhten Anforderungen, etwa Isolierzimmer, Intensivstationen oder Rettungswagen, sind die Bacillol 30 Oxy Tissues ausgelegt. Die sauerstoffaktiven Tücher auf Wasserstoffperoxid-Basis wirken laut Hersteller auch sporizid, unter anderem gegen Clostridioides difficile. Die Jumbo-Dose enthält 100 Tücher.
Worauf sollte man beim Kauf von Desinfektionstüchern achten?
Maßgeblich ist zunächst der eigene Hygieneplan, der festlegt, welche Flächen wie oft und gegen welche Erreger desinfiziert werden. Die Herstellerangaben sollten genau dazu passen: Begrenzt viruzid erfasst behüllte Viren, für unbehüllte Viren wie Noroviren braucht es eine entsprechend erweiterte Wirksamkeit, und Sporen erfordern ein sporizides Produkt.
Ebenso wichtig ist die Einwirkzeit. Ein Tuch hilft im Praxisalltag wenig, wenn die geforderte Zeit länger ist als die Pause zwischen zwei Patienten. Die Fläche muss während dieser Zeit sichtbar feucht bleiben, deshalb spielen auch Tuchgröße und Tränkmenge eine Rolle.
Dazu kommt die Materialverträglichkeit. Alkoholische Tücher eignen sich für alkoholbeständige Oberflächen, während Kunststoffe, Displays und Schallköpfe oft besser mit alkoholfreien Varianten behandelt werden. Wer bereits flüssige Desinfektionsmittel eines Herstellers nutzt, kann auf Tücher mit ähnlicher Wirkstoffbasis zurückgreifen, damit Einwirkzeiten und Anwendungsregeln einheitlich bleiben. Für den Verbrauch lohnt sich der Blick auf die Gebinde: Nachfüllpackungen senken die Menge an Verpackungsmüll, wenn die Dose bereits vorhanden ist.
Alkoholisch, alkoholfrei oder sauerstoffaktiv – die Wirkstoffbasen im Vergleich
Alkoholische Tücher sind die verbreitete Lösung für die Schnelldesinfektion. Sie trocknen zügig ab und hinterlassen meist kaum Rückstände. Auf alkoholempfindlichen Materialien wie bestimmten Kunststoffen oder beschichteten Displays können sie jedoch auf Dauer Spuren hinterlassen.
Alkoholfreie Tücher arbeiten häufig mit quartären Ammoniumverbindungen oder vergleichbaren Wirkstoffen. Sie gelten als materialschonender und werden gern für empfindliche Medizinprodukte und Geräteoberflächen eingesetzt, brauchen je nach Produkt aber längere Einwirkzeiten.
Sauerstoffaktive Tücher nutzen als Wirkstoff meist Wasserstoffperoxid. Je nach Produkt erreichen sie laut Hersteller ein sehr breites Wirkspektrum bis hin zu Sporen und kommen deshalb vor allem in Bereichen mit besonderen Hygieneanforderungen zum Einsatz.
Neben den gebrauchsfertigen Tüchern gibt es Tränksysteme mit Spendereimer: Trockene Vliesrollen werden dabei mit einer passenden Lösung getränkt, wobei nicht jedes Desinfektionsmittel für jedes Vlies freigegeben ist. Das lohnt sich bei hohem Verbrauch, setzt aber eine genaue Kennzeichnung des Eimers und die Einhaltung der vom Hersteller genannten Standzeit voraus.
Anwendung und Hinweise zu Desinfektionstüchern
Grob verschmutzte Flächen werden zuerst gereinigt, denn Schmutz kann die Wirkung beeinträchtigen. Danach wird die Fläche mit dem Tuch vollständig benetzt und bleibt bis zum Ende der angegebenen Einwirkzeit feucht. Ein Tuch ist für eine begrenzte Fläche gedacht, bei größeren Flächen wird ein frisches genommen.
Dosen und Spender sollten nach jeder Entnahme verschlossen werden, damit die Tücher nicht austrocknen. Viele Hersteller geben zusätzlich eine Verwendungsdauer nach dem Öffnen an, die sich mit einem Anbruchdatum auf der Verpackung leicht im Blick behalten lässt.
Beim Arbeiten mit Desinfektionstüchern schützen Handschuhe die Haut vor häufigem Kontakt mit den Wirkstoffen. Benutzte Tücher werden nach den örtlichen Vorgaben entsorgt und nie in die Toilette geworfen, und die Sicherheitshinweise auf dem Etikett gelten auch für die Lagerung.
Passende Ergänzungen zu Desinfektionstüchern
Für große Flächen und Böden sind Konzentrate und Sprühlösungen oft wirtschaftlicher als Tücher. Händedesinfektion und passende Spender gehören zu jedem Hygieneplan dazu, und Einmalhandschuhe schützen die Haut bei der Arbeit mit desinfizierenden Mitteln.